Der Unterschied zwischen Planen, Budgetieren und Forecasten
Was ist der Unterschied zwischen Planen, Budgetieren und Forecasten? Berichte zeigen die Vergangenheit; diese drei Techniken helfen, gezielt vorauszuschauen und nachzusteuern.
Zuerst muss Ihr Finanzreporting sauber aufgesetzt sein und monatlich nützliche, verlässliche Informationen liefern. Berichte zeigen jedoch, was in der Vergangenheit passiert ist, und sagen wenig darüber aus, was künftig wahrscheinlich passieren wird. Dafür wurden Planung, Budgetierung und Forecasting entwickelt.
Planung ist ein taktischer Prozess, in dem die langfristige Ausrichtung des Unternehmens definiert wird. Ergebnis ist ein Plan, der u. a. die finanziellen Ziele des Unternehmens zeigt.
Budgetierung ist eine Methode, finanzielle Mittel verschiedenen Ausgaben zuzuweisen — etwa Produktion, Marketing oder Personal. Zugleich macht sie kommerzielle Ziele explizit und ermöglicht das Monitoring des Fortschritts. Ein Budget umfasst häufig Schätzungen für Umsatz, Kosten sowie erwartete Cashflow- und Schuldenpositionen. Der Prozess läuft in der Regel zu Beginn eines neuen Geschäftsjahres. Anschließend wird das Budget monatlich mit den Ist-Zahlen verglichen, um Abweichungen und daraus abgeleitete Maßnahmen sichtbar zu machen.
Beim Forecast wird jeden Monat neu geprüft, wohin sich Erträge und Kosten voraussichtlich entwickeln. Diese jüngste Realitätsschätzung liefert die Information, ob nachgesteuert werden muss — etwa Produktion hochfahren bei steigender Nachfrage oder Kosten reduzieren. Die Frage ist also nicht, welche dieser drei Finanztechniken Sie verwenden, sondern wie Sie die drei Blickrichtungen praktisch kombinieren. Smartbooks wurde konsequent mit diesen drei Best Practices als Ausgangspunkt entwickelt.