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    ArtikelMay 13, 2024

    Systeme koppeln oder nicht — das ist die Frage

    Finanzsysteme koppeln: Ist eine vollständige Integration wirklich immer nötig? Wir wägen die Vor- und Nachteile für Ihre FP&A-Lösung ab.

    Sollten operative Systeme an Ihre FP&A-Lösung angebunden werden?

    Systemintegration klingt nach Best Practice — in der Praxis ist sie oft weder einfach umzusetzen noch notwendig. Drei Kernfragen helfen bei der Entscheidung:

    1. Verhindern wir damit Daten-Silos? Nicht jede Abteilung braucht Zugriff auf alle Details. Regelmäßiger, funktionaler Datenaustausch auf need-to-know-Basis vermeidet Silos ebenso — ohne Overkill.

    2. Erreichen wir vollständige Daten in der nötigen Qualität? Mehr Daten heißen nicht besser. Zu viel Detail führt zu „Forward Accounting“ — hoher Aufwand, wenig Nutzen.

    3. Investieren wir in dauerhaft gekoppelte Systeme? Kopplungen sind teuer, wartungsintensiv und brechen bei Systemänderungen. Für wenige Datenpunkte pro Monat kann ein gut organisierter manueller Prozess die bessere Wahl sein.

    Praxis-Tipps

    Beim Monatsbericht geht es um Plan-Ist-Vergleich und Ursachenanalyse — finanziell wie operativ. Jede Abteilung besitzt ihre operativen Daten und teilt aggregierte KPIs. Der Controller übersetzt operative Updates in finanzielle Auswirkungen — auf Basis der Prognose, mit gerundeten Zahlen und Cashflow-Update.

    Fazit

    Wenn jede Abteilung ihre operativen Daten selbst verwaltet, ist eine tiefe Systemintegration oft nicht nötig. Eine API-Kopplung zwischen Hauptbuch und Ihrer Financial-Close/FP&A-Lösung lohnt sich hingegen fast immer.

    Mehr zu Reporting, Konsolidierung und Budgetierung: www.smartbooks.ai

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